ISFA World Tour Prijedor 2026 – Street Football in Bosnien
Von der nationalen Qualifikation bis zum internationalen Finale: In Prijedor trafen Teams aus ganz Bosnien und Herzegowina auf internationale Street-Football-Crews aus Europa. AS Mont Ljubljana holte den Titel und das Ticket für den ISFA World Cup in Utrecht.
Im Juli 2026 wurde Prijedor zum Treffpunkt der internationalen 3v3-Szene. Vom nationalen Qualifikationsturnier und den Nachwuchsbewerben bis zur internationalen Phase trafen lokale Teams auf eingeladene Crews aus ganz Europa. Intensive Spiele, unterschiedliche Street-Football-Kulturen und die Qualifikation für den ISFA World Cup in Utrecht machten den Stop zu einem besonderen Kapitel der World Tour.
Qualifikation und Nachwuchs in Prijedor
Am 22. Juli startete das Programm in Prijedor mit einem nationalen 3v3-Turnier. Mannschaften aus ganz Bosnien und Herzegowina nutzten die Chance, sich für die internationale Phase des World Tour Stops zu qualifizieren. Auch der Nachwuchs bekam mit eigenen Jugendturnieren eine Bühne. Damit verband das Event lokalen Wettbewerb und Nachwuchsförderung mit dem Weg auf die internationale Street-Football-Bühne.
Die Qualifizierten treffen auf internationale Teams
Vom 25. bis 27. Juli folgte die internationale Phase des World Tour Stops. Die qualifizierten Mannschaften aus Bosnien und Herzegowina trafen auf eingeladene Teams aus Kroatien, Dänemark, Irland, Österreich, Serbien und weiteren Ländern. Die Mischung aus lokalen Teams und erfahrenen internationalen Crews sorgte für intensive Duelle und zeigte, wie stark sich die 3v3-Szene in der Region entwickelt hat. Für die bosnischen Mannschaften war es die Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum direkt mit unterschiedlichen Spielstilen aus Europa zu messen.
AS Mont Ljubljana sichert sich das Ticket für Utrecht
Am Ende setzte sich AS Mont Ljubljana mit einer sehr starken und souveränen Turnierleistung durch. Mit dem Sieg sicherte sich das Team zugleich die Qualifikation für den ISFA World Cup in Utrecht. Den zweiten Platz belegte Joga Streetkings, ein internationales Bündnis aus Streetkings aus den Niederlanden und Joga 3 aus Belgien. Das Finale unterstrich das hohe Niveau des Stops und machte deutlich, wie international und vernetzt die europäische Street-Football-Szene inzwischen ist.
„Vielleicht haben wir mit dem Siegerteam aus Prijedor bereits einen echten Kandidaten für den Weltmeistertitel gesehen. Ihre Leistung war über das gesamte Turnier hinweg unglaublich.
Prijedor zeigte, wie ein lokal verwurzeltes Turnier zu einer internationalen Bühne für Street Football werden kann. Von Teams aus ganz Bosnien und Herzegowina über die Jugendbewerbe bis zu den eingeladenen Crews aus Europa kamen unterschiedliche Generationen und Spielkulturen zusammen. Mit AS Mont Ljubljana reist ein verdienter Sieger zum ISFA World Cup nach Utrecht, während der gesamte Stop erneut gezeigt hat, wie stark 3v3 Menschen, Städte und Länder miteinander verbinden kann.